Blauer Kurier Online

Ein Service von Verlag Hopfner

Herzlich willkommen!

Liebe Leserinnen und Leser, Verlagsleiter Wolfgang Hopfner

im Rahmen unserer „WIR sind es “ Aktion dürfen wir Ihnen heute Sandra Schmidt neu
im Team vorstellen. Lassen Sie sich überraschen oder lesen Sie auf dieser Seite weiter unten, ihre Erfahrungen
mit dem Corona-Shopping „Mid Maskn im Subbermarkd“. Viel Freude beim Lesen. Sandra Schmidt
Wir empfehlen uns mit unserem Lieblingsspruch:

„Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben.“,

Andre Gide,


Ihr Wolfgang Hopfner und das Team Blauer Kurier wünschen viel Freude beim Lesen!

Die Ausgaben von Blauer Kurier im Landkreis Fürth erscheinen, 14 tägig im gesamten Umland der Stadt Fürth mit einer Auflage von 57.000 Exemplaren.

Der Blaue Kurier Fürth

 

Der Blaue Kurier City Fürth

 


Die Ausgaben von Blauer Kurier CITY Fürth erscheinen, monatlich unter anderen in Hardhöhe, Sack, Ronhof… mit einer Auflage von 45.000 Exemplaren.

 


Unser Blauer Kurier Service für Sie –

lesen Sie spannende Geschichten und Tipps

 

Mid Maskn im Subbermarkd

Die edzi Zeid, die machd ann Sorng;
kanner wass, woss iss´n morng.
Maskn kärn derzou beim kaafn,
wäi a Gspensd sixd aus beim laafn.
Manchmol iss dess gorned schlechd
und wenns miech froong, a gerechd;
wall, nervd diech aaner ungemein
demm kannst gepflechd die Zunga zeing.
Verwechslunga senn a ned seldn,
dou hat scho mancher in dä Käldn
die foldsche Fraa zum Audo gfierd,
waller blouss nu aff die Maskn stierd.
Die Aschifdin sporn si dess Kinno geh,
braung blouss nu am Barkbladz steh;
do draußen hads scho Szenen gehm
do iss Frauendausch fei nix dergehng.
Vur dä Dier bamm Einkaufslodn
iss dann a nu einiches gebodn.
Do dennas Hund und Katz o-bindn
und a Schild iss a zu findn;
Do stäid dann drauf „Zu dera Zeid,
däffn rei zwahunnerd Leid.“
Zähln Sie amol däi ganzn Kundn,
sugor am Abbord hobbis gfundn.
Iech bin dann glei zur Fleischdeeng gloffn,
mei Fraa, däi had a Freindi droffn.
Vur lauder Waafn hat´s nix gseeng
und gmaand, iech bin bei ihr stehbliem.
Iech hob grod hind des Fleisch vur-bstelld
und här, wäi´s vonn an Moo u-bellt:
Er meecherd doch weng schneller laafn
sunsd däds´n aus´n Lodn schlaafn;
Dann hads´n an drum Schubbser gehm,
dasser im Weech iss drinna gleeng;
a andre Fraa mit Einkaufswoong
iss aus Verseeng nu driebergfohrn,
und mittndrin kumm iech vur-gloffn,
mei Fraa hädd fast dä Schlooch nu droffn.
Die Röde iss ihr nei ins Gsichd,
etz wünschd´s mer 30 Joahr die Gichd.

Sandra Schmidt




Die Kulturreihe Dietenhofen informiert ANZEIGE

Wir haben für 2021 einige Veranstaltungen vorbereitet. Wegen der Planungsunsicherheit haben wir für jede Veranstaltung einen Ersatztermin bereits festgelegt.

Falls der planmäßige Termin ausfällt, gelten die gekauften Karten dann am Ersatztermin. In keinem Fall verfallen die Karten. Die Kartenreservierung kann nur bei Gustaf Graf unter Tel. 09824 / 336 bzw. Email: kulturreihe-dietenhofen@live.de erfolgen.
Folgende Angaben sind bei Ihrer Bestellung wichtig:
1) Ich komme mit …….Personen aus meinem Haushalt
2) Ich komme mit 2 Freunden max.
Wir weisen Ihnen dann den entsprechend unserem Hygienekonzept reservierten Platz zu. Beachten Sie in jedem Fall die aktuellen Abstandsregeln. Dies gilt natürlich auch an der Abendkasse. Weitere aktuelle Änderungen müssen wir uns im Interesse der Pandemiebedingungen vorbehalten.

Wir wollen Ihnen weitere schöne Veranstaltungen anbieten, die im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen möglich sind. Unsere Künstler/innen freuen sich auf den Auftritt.

Kulturreihe Dietenhofen

 

Blauer-Kurier jetzt Ausgabe KW07 2021 als Blätterkatalog ansehen!

Fasten – damals und heute

(mb) Im Mittelalter war es ganz und gar nicht egal, wann ein Mensch was aß. Es sei Gott selbst, dem es nicht egal sei, behauptete die Kirche und wachte darüber, dass es nicht zu Übertretungen ihrer Fastengebote kam. Fasten bedeutete nicht nur, dass auf Fleisch verzichtet werden musste, sondern auch auf Eier und Milchprodukte wie Quark und Käse. Außer der Fastenperiode vor Ostern waren Mittwoch und Freitag stets fleischfreie Tage.
Fische und Vögel waren dabei nicht als Fleisch einzuordnen. Findige Mönche hatten diese Ausnahmen in Gottes Namen legitimiert: Da Fische und Vögel von Gott am selben Tag erschaffen worden seien, sind sie der selben Gattung zuzuordnen und dürfen, egal ob aus den Tiefen eines Gewässers oder aus der Tiefe des Suppentopfes kommend, immer gegessen werden.
Doch gab es bei der normalen Bevölkerung wirklich eine derartige Völlerei, dass solche drastischen Maßnahmen gerechtfertigt waren? Nun, es war sicherlich so, dass sich im Mittelalter nicht jeder jeden Tag satt essen konnte. Es gab große Schwankungen zwischen Überfluss und Mangel, denn Zeiten von Missernten, Kriegen und Katastrophen wie Feuersbrünsten mussten überwunden werden. Da war dann Schmalhans der Küchenmeister. Aber wenn dann endlich einmal ein Schwein geschlachtet werden konnte, dann dann schlug man sich kräftig den Bauch voll. Eigentlich verständlich, oder?
Doch die Fastengebote der Kirche waren unumstößlich. Rigoros waren die Strafen, die auf Nichteinhaltung standen. Deshalb begann nicht zufällig die Reformation mit Zwinglis Schrift: „Von fryheit der spysen“, in der Zwingli die kirchlichen Verbote als nicht von der Bibel vorgeschrieben anprangerte und provokant behauptete, dass es Gott egal sei, was der Mensch esse.
 
Fasten – damals und heute
 
Und heute? Viele Menschen machen die Fastenzeit zwischen Fasching und Ostern freiwillig mit. Jeder entscheidet selbst, von welchen Dingen er abstinent leben möchte. Die einen verzichten auf Fleisch, andere auf Alkohol, wieder andere auf Schokolade.
Jeder wählt etwas, das ihm schwer fällt, denn eine Herausforderung soll das Fasten schon sein. Am schwersten hat man es wahrscheinlich beim „Plastik-fasten“, weil leider immer noch so viele Artikel in einer Plastikverpackung stecken dass es ganz ohne kaum geht. Und auf was verzichten Sie?