Blauer Kurier Online

Ein Service von Verlag Hopfner

Herzlich willkommen!

Liebe Leserinnen und Leser, Verlagsleitung-Hopfner

„Heimat ist ein Gefühl“ und lesen Sie selbst, wie die Menschen im Landkreis ihr Gefühl dazu beschreiben. Wir bedanken uns bei allen für die großartige Zusammenarbeit, gerne hätten wir noch mehr von Ihnen zu Worte kommen lassen. Freuen Sie sich darüber hinaus auf neue Themen im nächsten Heft.
Jetzt bleibt mir nur noch, das Wort an den Landrat Matthias Dießl zu übergeben…

„Es reden und träumen die Menschen viel von bessern künftigen Tagen; nach einem glücklichen, goldenen Ziel sieht man sie rennen und jagen. Die Welt wird alt und wird wieder jung, doch der Mensch hofft immer Verbesserung.“

Friedrich von Schiller

Die Ausgaben von Blauer Kurier im Landkreis Fürth erscheinen, 14 tägig im gesamten Umland der Stadt Fürth mit einer Auflage von 57.000 Exemplaren.

Der Blaue Kurier Fürth

 

Der Blaue Kurier City Fürth

 


Die Ausgaben von Blauer Kurier CITY Fürth erscheinen, monatlich unter anderen in Hardhöhe, Sack, Ronhof… mit einer Auflage von 45.000 Exemplaren.

 


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Wo wir daheim sind von Ruth Hanke

Ruth Hanke

Meine Omi hatte ein schönes Haus in Breitensee gekauft, in der Nähe von Königshofen. Wenn man einen kurzen Spazierweg ging, konnte man die schwer befestigte Grenze zur DDR sehen mit Betongräben, Stacheldraht, bewaffneten Wachposten. Meine Omi sah oft hinüber und erzählte von ihrer unbeschwerten Kindheit in dem anderen Teil von Deutschland. Sie war auf einem großen Gut in Pommern aufgewachsen, hatte eine herrliche Kindheit und Jugend bis ins frühe Erwachsenenalter erlebt, bis sie dann der Krieg zur Flucht mit ihren Kindern zwang. Sie meinte, die schöne Jugend hätte sie in gewisser Weise auch gestärkt, um alles Schwere, das ihr durch Krieg und Vertreibung widerfuhr, besser auszuhalten. 1989 wurde die Grenze geöffnet. Die Mauer fiel, was meine Omi im Leben nie mehr erwartet hatte und sie befand sich ab da in einem Taumel strahlender Vorfreude: Sie schmiedete eifrig Pläne für eine ausgiebige Reise zu den Orten ihrer Kindheit, die sie mit ihrem Sohn unternehmen wollte. Sie hat ihre Heimat nicht wieder gesehen, sie ist vorher gestorben. Aber das Glück, dass Pommern „wieder zu uns“ gehörte und die Heimat also in greifbare Nähe gerückt war, hat ihre letzten Tage erwärmt.

Als Kinder konnten meine Freundinnen und ich mit dem Begriff der Heimat wenig anfangen. Wo wir daheim waren, wussten wir selber und das Dorf, in dem wir wohnten, die Stadt, in der wir zur Schule gingen, waren für uns ganz normal und keiner besonderen Rede wert. Jetzt, wo so viele Menschen auf der Flucht sind wie nie zuvor, lerne ich den Wert dieses Begriffs wieder zu schätzen. Denn es ist eben keine Selbstverständlichkeit, in dem Ort, in dem Land bleiben zu dürfen, das man liebt, wo die Großeltern, Eltern und Kinder, Freunde und Nachbarn leben. Wie schwer es für die vielen Menschen auf der Welt ist, die alles verlieren und fliehen müssen, beginne ich mir ansatzweise vorzustellen. Daraus entsteht das Bedürfnis zu helfen, denn auch meine Omi und meine Schwiegermutter mussten fliehen und manche, die ihnen geholfen haben, haben auch uns geholfen, wenn wir sie auch nicht gekannt haben.

Wie tief die Heimat in einem verwurzelt ist, merke ich aber auch, wenn wir nach einem längeren Urlaub wieder nach Franken hineinfahren: Diese unbändige Vorfreude beim Anblick der kleinen, krummen Obstbäume an den gewundenen Straßen, die vertrauten Dörfer mit den steilen Dachgiebeln und endlich, wenn man aus dem Auto aussteigt, das tiefe, erleichterte Aufatmen: Wieder daheim!

Herbsttrempelmarkt  Anzeige

Trempelmarkt


In Oberasbach findet am 15. Oktober 2022 der Trempelmarkt statt. Das „Paradies für Antiquitäten-Liebhaber und Schnäppchenjäger“ ist ab acht Uhr geöffnet.
Der Oberasbacher Trempelmarkt ist ein Paradies für Antiquitäten-Liebhaber und Schnäppchenjäger. An über 200 Verkaufsständen kann gefeilscht und gehandelt werden. Ausschließlich private Trödler bieten ihre Kostbarkeiten rund um das Oberasbacher Rathaus an und präsentieren von Raritäten bis hin zu Graffel alles, was das Herz begehrt. Der Markt findet am 15. Oktober von 8 bis 15 Uhr statt.

Wer sich vor dem Einkauf stärken oder nach dem Einkaufen erholen will, kann dies im KuBiZ, Am Rathaus 8, gerne tun.
Der Aktionskreis Fairtrade bietet ein Faires Pop-up Café an. Neben fair gehandeltem Kaffee verwöhnt die KG Blau-Rot Unterasbach die Gäste mit selbstgebackenem Kuchen. Natürlich werden für die Torten und Kuchen faire Zutaten verwendet.
Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, wenn möglich, öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad zu nutzen oder zu Fuß zu kommen. Pkw-Stellplätze stehen in der Tiefgarage am Rathausplatz, auf dem Schotterparkplatz in der Stiftstraße, in den Parkbuchten an der Kurt-Schumacher-Straße und auf dem Parkplatz in der St.-Johannes-Straße direkt beim Jugendhaus OASIS zur Verfügung

Text: Stadt Oberasbach

 

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Energiesparen fängt im Kleinen an

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So lassen sich die Verbräuche bereits durch einfache Maßnahmen senken

(djd). Energiesparen ist immer eine gute Idee, um einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Aber auch aus Kostengründen ist es sinnvoll, effizient mit Energie umzugehen. Sechs von zehn Teilnehmern einer Umfrage haben es sich vorgenommen, im Herbst und Winter stärker Strom und Warmwasser einzusparen als im Vorjahr. Schon vergleichsweise kleine Maßnahmen können dabei eine spürbare Wirkung haben. Gut 37 Prozent der Befragten wollen durch kürzeres Duschen ihren Verbrauch senken und damit die Kosten im Zaum halten, 27 Prozent wollen insgesamt weniger elektrische Geräte nutzen.
Sparen vom TV bis zum Kühlschrank

Der Stand-by-Modus für Fernsehgerät und Computer ist zwar praktisch, bedeutet aber einen unnötigen Verbrauch. Immerhin jede vierte Person will daher Geräte häufiger ganz ausschalten, hat die Civey-Umfrage im Auftrag von E.ON weiter ergeben. Auch bei Ladegeräten und Lampensteckern gilt: Raus aus der Steckdose, wenn sie nicht benötigt werden. Viele Einsparpotenziale schlummern in der Küche. Beim Kochen sollte man stets einen Deckel verwenden. Auf das Vorheizen des Backofens lässt sich getrost verzichten, statt Ober- und Unterhitze empfiehlt sich der Umluftbetrieb. Wer mit Gas kocht, kann bei diesem Rohstoff sparen und auf strombetriebene Geräte ausweichen: Für Wasser lohnt sich beispielsweise der Wasserkocher. Auch beim Kühlen lässt sich sparen. Temperaturen von sieben Grad Celsius im Kühlschrank und -18 Grad im Gefrierschrank reichen aus. Schon ein Grad weniger bedeutet etwa sechs Prozent mehr Stromverbrauch. Zudem sollte der Eisschrank regelmäßig abgetaut werden.


Energie sparen

Energie sparen

Den Stromverbrauch im Blick

Effektiv sparen lässt sich dann, wenn man den eigenen Energiebedarf gut überblicken kann. Dabei helfen die Möglichkeiten der Digitalisierung. So bietet etwa E.ON mit Smart Control ein intelligentes System, um den Stromverbrauch zu visualisieren und Sparpotenziale zu entdecken. Unter www.eon.de finden sich mehr Informationen dazu sowie nützliche Energiespartipps. Eine Empfehlung lautet zum Beispiel „Duschen statt baden“: Zehn Minuten unter der Brause verbrauchen laut Umweltbundesamt nur halb so viel warmes Wasser wie ein Vollbad. Wer kürzer und minimal kühler duscht, spart ebenfalls merklich Energie. Hilfreich ist außerdem ein Sparduschkopf, damit sind Ersparnisse bis zu 30 Prozent drin.