Blauer Kurier Online

Ein Service von Verlag Hopfner

Herzlich willkommen!

Liebe Leserinnen und Leser, Verlagsleitung-Hopfner

„Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet.“

Alan Kay

In diesem Sinne laden wir Sie ein, unsere Demokratie wertzuschätzen und wählen zu gehen. Genießen Sie darüber hinaus unser Heft, welches wir wieder mit sehr viel Engagement für Sie vorbereitet haben.


Ihr Wolfgang Hopfner und das Team vom Blauen Kurier

Die Ausgaben von Blauer Kurier im Landkreis Fürth erscheinen, 14 tägig im gesamten Umland der Stadt Fürth mit einer Auflage von 57.000 Exemplaren.

Der Blaue Kurier Fürth

 

Der Blaue Kurier City Fürth

 


Die Ausgaben von Blauer Kurier CITY Fürth erscheinen, monatlich unter anderen in Hardhöhe, Sack, Ronhof… mit einer Auflage von 45.000 Exemplaren.

 


Blauer-Kurier jetzt Ausgabe KW37 2021 als Blätterkatalog ansehen!


ruth-hanke

Ein Mensch – in dem Fall eine Frau,
spürt zu Schulende ganz genau,
so schön für Kids der Urlaub ist:
Die Mutter ist in dieser Frist
recht weit entfernt von freier Zeit,
denn Schulferien sind Schwerarbeit.
Die Kleine hopst auf einem Bein,
lädt jede Menge Freunde ein,
spielt laut Verstecken, Fangen, Suchen,
verputzt den halben Marmorkuchen,
will Fernsehschaun den ganzen Tag,
was auch für Blödsinn kommen mag.
Die Große braucht für die Frisur
Aufmerksamkeit rund um die Uhr.
Wenn sie die Haarspitzen blondiert,
ist das Bad tagelang blockiert,
sie malträtiert das Xylophon,
hängt stundenlang am Telefon.
Der Sohn ist in des Tages Lauf
hauptsächlich fort, doch taucht er auf,
hat er nur ein Ziel hier auf Erden:
Er will wie Lewandowski werden.
Die Mama weicht die Trikots ein,
bäckt Pizza für den Sportverein,
klebt Pflaster, wenn ein Sturz kommt vor,
bejubelt lautstark jedes Tor.

An einem Morgen ist es still
„Ich kann jetzt machen, was ich will!“
Sie badet warm, nimmt sich viel Zeit,
hat jetzt sogar Gelegenheit,
spazieren zu gehen in den Auen,
dem Flug der Vögel nachzuschauen,
kann jetzt ein Buch lesen – und tut es:
Der Schulanfang ist etwas Gutes!

Text- und Fotoquelle:www.ruth-hanke.de




Wie super sind Superfoods und Co. wirklich?ANZEIGE

Während Ernährungstrends kommen und gehen, bleiben Gemüse und Obst top

(djd). Einfach essen ist out. Heute geht es bei der Ernährung nicht in erster Linie um satt werden und genießen, sondern oft um eine ganze Lebensphilosophie. Und Coaches, Blogger, Journalisten sowie Fernsehköche propagieren eine inzwischen kaum mehr überschaubare Zahl immer neuer Ernährungstrends mit jeder Menge Elan. Dabei lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Superfoods: Ist der Name Programm?
Als Superfoods gelten Nahrungsmittel, die für besonders nährstoffreich und gesund gehalten werden. Bekannte Vertreter sind Acai-Beeren und Chia-Samen, aktuell angesagt sind zudem Kokosöl sowie Hanfsamen. Ebenfalls ganz groß ist zurzeit das sogenannte Clean Eating. Beim „sauberen“ Essen meidet man alle industriell hergestellten Lebensmittel sowie Zusatzstoffe, Zucker, Weißmehl oder raffinierte Öle. Gerne wird auch immer die sogenannte Paleo-Ernährung zitiert. Inwieweit viele dieser Ernährungsmoden wirklich die Gesundheit fördern, ist im Einzelnen oft noch gar nicht belegt.
Superfoods

Die Ernährung ist heutzutage vielen Trends unterworfen. Langfristig bewährt hat sich, täglich fünf Portionen Gemüse und Obst zu genießen. Foto:pixabay

Einfache Formel statt trendiger Name: 5 am Tag
Wissenschaftlich bestätigt ist hingegen, dass ein hoher Verzehr von Gemüse und Obst die Gesundheit fördert. Meist ist es also gar nicht nötig, auf jeden Trendzug aufzuspringen. Vielmehr lohnt es sich, sich an Bewährtes zu erinnern, etwa an „5 am Tag“. Hinter dieser einfachen Formel steht die Empfehlung, fünf Portionen Gemüse und Obst täglich zu verzehren. Denn eine pflanzenbasierte Ernährung kann nachweislich viele Zivilisa­tionskrankheiten und sogar bestimmten Krebsarten vorbeugen.

Einfach umzusetzen und vielseitig
Die 5-am-Tag-Methode hat gegenüber vielen kurzlebigen Trends noch weitere Vorteile: Sie ist einfach umzusetzen und lässt bei Speiseplan und Zubereitung jede Menge Freiheiten. Bei der großen Vielfalt an Gemüse und Obst kommt jeder auf den Geschmack. Und wer beim Einkauf auf saisonale Produkte aus der Region setzt – einen praktischen Saisonkalender mit heimischen Gemüse- und Obstsorten gibt es unter www.snack-5.eu/downloads –, kann gleichzeitig lokale Produzenten stärken und klimaschädliche Transportwege aus exotischen Anbaugebieten vermeiden. Mit vielen frischen pflanzlichen Lebensmitteln liegt man allerdings schon wieder voll in einem Ernährungstrend: Soft Health – sanfte Gesundheit.

 

Blauer-Kurier jetzt Ausgabe KW37 2021 als Blätterkatalog ansehen!

Im Gespräch mit Norbert Treuheit,

Verlagschef ars vivendi

Blauer Kurier: Man kann sagen, Bücher sind Ihr Leben. Gibt es ein Lieblingsbuch?
Norbert Treuheit: Es sind im Grunde zwei: »Stiller« von Max Frisch und »Hundert Jahre Einsamkeit« von Gabriel García Márquez

Blauer Kurier: Sie haben so viele Auszeichnungen und Preise mit dem ars vivendi Verlag bekommen. Was macht die Arbeit spannend?
Norbert Treuheit: Die Verlagsarbeit – speziell in unserem Verlag mit diesem breitgefächerten Programm – ist so vielfältig, dass sie nie eintönig wird. Und jedes neue Buch, jeder neue Kalender ist ein weiteres Pflänzchen im bunten ars vivendi-Garten, das gehegt, gepflegt und umsorgt werden muss, und ich bin jedes Mal von Neuem gespannt, wie es sich entwickelt, wie es wächst und gedeiht, welche Früchte wir von ihm ernten dürfen, wie es bewundert und wie darüber geschrieben wird…

Blauer Kurier: Ist die Buchpreisbindung eine gute Sache?
Norbert Treuheit: Ohne die Buchpreisbindung würde es für Verlage unserer Größenordnung (und auch für kleinere und mittlere Buchhandlungen) sehr düster aussehen. Deswegen hoffe ich sehr, dass sie auch in den nächsten Jahren in Deutschland bestehen bleibt.

Blauer Kurier: Gibt es auch Freizeit für Sie und wo erholen Sie sich?
Norbert Treuheit: Natürlich gibt es auch Freizeit für mich: tägliches Gassi gehen mit dem Verlagshund Leo und gemeinsames Kochen mit Freunden schaffen einen schönen Ausgleich. Und im Urlaub geht’s meistens – was denn sonst?! – nach Bella Italia.

 
Norbert-Treuheit

Foto:© Werner Schwab