Blauer Kurier Online

Ein Service von Verlag Hopfner

Herzlich willkommen!

Liebe Leserinnen und Leser, Verlagsleitung-Hopfner

bereits seit 2021 wissen wir, dass Altpapier knapper wird. Dem Gesetz von Angebot und Nachfrage zufolge, hat es eine starke Preissteigerung erfahren. Dabei hilft es nicht, sich über den gesteigerten Bedarf an Kartonagen aufzuregen oder darüber, dass China einen riesigen Papierbedarf hat. Es ist so, wie es ist!
Jetzt, im Jahr 2022, müssen wir diesen erhöhten Preisen auch Rechnung tragen und werden die Anzeigenpreise moderat anheben. Wir bedanken uns bei den Anzeigenkundinnen und -kunden, die uns weiterhin ihr Vertrauen schenken. Auch zukünftig können Sie darauf bauen, dass wir Ihnen nur besten Service liefern. Das ist Ihnen bestimmt aus unseren Heften des vergangenen Jahres bekannt. Freuen Sie sich also auf viele neue Ideen in 2022!
Auch die Verteilung des Blauen Kuriers wird durch die Erhöhung des Mindestlohnes noch einmal kostenintensiver. Selbstverständlich ist es uns ein Anliegen, die Austrägerinnen und Austräger anständig zu entlohnen. Ihnen gehört ein dickes Dankeschön für ihre Bereitschaft, den Blauen Kurier „vor Ort“ zu den Menschen zu bringen. Mehr dazu auf Seite 15.
Wir arbeiten mit einem Redaktionsteam, das 14-tägig aus der Region berichtet und die interessanten Geschichten zu Ihnen nach Hause liefert. Bei uns stehen die Menschen in der Region im Mittelpunkt. Freuen Sie sich also auf gute Geschichten bei uns im Blauen Kurier. Ab sofort werden wir die Redaktionsmitglieder, als Anerkennung für deren Arbeit, in Zeile 2 der Artikel nennen.
Wir möchten auch der Umwelt Rechnung tragen. Deshalb gibt es uns zusätzlich zu unserer gedruckten Ausgabe auch online sowie auf Facebook und Instagram. Das bietet die Möglichkeit, den Blauen Kurier nur noch online zu erhalten. Wenn Sie sich dafür entscheiden, schicken Sie uns eine Mail an: online@verlag-hopfner.de unter Angabe Ihrer Mail-Adresse und dem Anliegen „Ausschließlich Online-Ausgabe erwünscht“.
Sollten Sie den Blauen Kurier überhaupt nicht mehr bekommen wollen, dann schreiben Sie uns auf Danke-aber-Nein@verlag-hopfner.de. Wir werden Sie dann umgehend mit einem Verteilverbot versehen.
Wenn wir nichts von Ihnen hören, finden Sie die jeweilige Ausgabe in gewohnter Weise 14-tägig in Ihrem Briefkasten.
Wir freuen uns auf das Miteinander – das WIR – mit Ihnen und auf einen regen Austausch. Gerne greifen wir dabei im Rahmen des aktuell Möglichen auch Vereinsnachrichten auf und sind selbstverständlich entzückt, wenn Sie uns ein positives Feedback an redaktion@verlag-hopfner.de senden.

„Möge das neue Jahr gut starten, großartig verlaufen und fabelhaft enden!“

Unbekannt


Ihr Wolfgang Hopfner und das Team Blauer Kurier

Die Ausgaben von Blauer Kurier im Landkreis Fürth erscheinen, 14 tägig im gesamten Umland der Stadt Fürth mit einer Auflage von 57.000 Exemplaren.

Der Blaue Kurier Fürth

 

Der Blaue Kurier City Fürth

 


Die Ausgaben von Blauer Kurier CITY Fürth erscheinen, monatlich unter anderen in Hardhöhe, Sack, Ronhof… mit einer Auflage von 45.000 Exemplaren.

 


Blauer-Kurier jetzt Ausgabe KW51 2021 als Blätterkatalog ansehen!


Der Blaue Kurier im Gespräch mit dem Fotografen Günter Derleth

DerlethGünter Derleth, Jhg. 41, wohnhaft in Fürth-Atzenhof, verschrieb sich seinem Traum der Entschleunigung mit der Camera obscura, der Lochkamera. Derleths aktuelle Ausstellung „Immer viel Licht – Eine Retrospektive mit Bildern der Camera obscura und anderen Apparaturen“ ist im Kunsthaus Nürnberg bis zum 27.02.2022 zu sehen ( www.kunsthaus-nuernberg.de) Foto: Peter Kunz


Blauer Kurier: Herr Derleth, Sie starteten beruflich als Schriftsetzer in Nürnberg. Wie kamen Sie zur Fotografie?
G. Derleth: Eine Ausstellung des Fotografen Werner Bischof in Zürich war‘s. In meinem Beruf war kaum Kreativität möglich. Als Fotograf hatte ich die Möglichkeit, vielseitig und eigenverantwortlich zu arbeiten. So war ich 30 Jahre als selbständiger Werbefotograf tätig.
Blauer Kurier: Was hat Sie vor 20 Jahren bewogen, erneut die Richtung zu wechseln?
G. Derleth: Nach Jahren kräftezehrender Arbeit in der Werbebranche, habe ich mich nach Entschleunigung gesehnt.
Blauer Kurier: Es braucht Mut, in unbekanntes Land aufzubrechen. Hatten Sie eine Idee, wo die Reise hingeht?
G. Derleth: Klare Vorstellung vom WIE und WAS hatte ich nicht, aber mein Leidensdruck damals war groß – auch wegen der gravierenden Veränderungen durch die Digitalisierung. Mein Ziel jedoch war klar: nicht höher, schneller, weiter – sondern langsamer, weniger und intensiver.
Blauer Kurier: Wie kam es, dass man Sie heute als Meister einer alten Fototechnik kennt?
G. Derleth: Um meinen Traum zu realisieren, musste ich meine Liebe zur Fotografie nicht aufgeben. Allerdings war eine Experimentierphase nötig, in der ich z. B. im Urlaub ganz bewusst Bilder nur im absoluten Müßiggang machte. Anstatt wie früher nach dem perfekten Bild zu streben, gab ich die Kontrolle auf, vertraute meiner Intuition und ließ unperfekte Aufnahmen zu. Im nächsten Urlaub hatte ich nur das Gehäuse von meiner Kamera dabei und befestigte davor einen Karton mit einem Loch. Quasi nur mit einem Würfel sind 50 Bilder entstanden, deren Intensität mich begeisterte. So begann meine Arbeit mit der Camera obscura, der Lochkamera.
Blauer Kurier: Was treibt Sie heute an, wo es endlos viele Fotos im Netz gibt?
G. Derleth: Ich liebe es auch heute noch, Kameras aus unterschiedlichen Materialien zu bauen oder die Spannung zu spüren, wenn ich z. B. altes Fotopapier einfach unter einen Baum in die Sonne lege und auf das Ergebnis warte.
Blauer Kurier: Herr Derleth, herzlichen Dank für das interessante Gespräch.

von Angelika Schwertner und Susanne Leutsch

Mit einem „Danke“
fängt das Jahr gut an von Margit Begiebing


Sind Sie gut hineingerutscht in das neue Jahr? Das freut mich! Und so soll es auch weitergehen, mit viel Glück und Gesundheit in diesem Jahr 2022, denn ich denke, wir werden beides brauchen.

Der Blaue Kurier wird auf jeden Fall auch im neuen Jahr weiterhin an Ihrer Seite sein. Er wird Sie begleiten, beraten und hoffentlich auch beeindrucken. Ein Wort in eigener Sache soll gestattet sein: Alles ist teurer geworden, Papierkosten, Druckkosten usw. sind gestiegen. Aber da wir unseren Auftrag, Sie zu informieren, ernst nehmen, werden wir natürlich trotz allem gerne für Sie da sein. Der Blaue Kurier ist, und das sage ich jetzt einfach so aus dem Bauch und aus dem Herzen heraus, ein Stück Deutsche Wertarbeit. Freut mich, wenn Sie es genauso sehen!

Deshalb hier unser Dank.
Der Blaue Kurier bedankt sich bei Ihnen, unseren Lesern, dass Sie uns über die Jahre die Treue gehalten haben.
Der Blaue Kurier bedankt sich bei allen Austrägerinnen und Austrägern, die bei Wind und Wetter, Hitze und Frost den Blauen Kurier in die Briefkästen werfen.

Und nun?
Nun bleibt mir nur noch eines zu sagen: Auf ein Neues!
Ob das neue Jahr besser wird als das alte, das kann ich Ihnen nicht versprechen, aber wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Blauen Kuriers, wir werden uns anstrengen, immer besser zu werden. Versprochen!


Letzte Ruhe in der Natur:
Wandel in der Bestattungskultur

friedwald


(djd). Naturverbunden, schlicht und tröstlich: Seit 20 Jahren gibt es in Deutschland die Möglichkeit, unter einem Baum im Wald die letzte Ruhe zu finden. Als 2001 im Reinhardswald bei Kassel der erste FriedWald eröffnete, war die Bestattung in der Natur noch ungewöhnlich. Doch sie lieferte den Startschuss für einen Wandel in der Bestattungskultur: weg von vorgegebenen starren Strukturen, hin zu mehr Individualität. Laut einer aktuellen Studie nimmt inzwischen der tröstliche Wald Platz zwei auf der Liste der bevorzugten Bestattungsorte ein. Interessierte finden nähere Infos etwa unter www.friedwald.de.

 

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Schneeglöckchen

Es lag noch Schnee und ein ungemütlicher Wind sauste um alle Ecken. Ich dachte an meine Kinder, von denen zwei in Berlin wohnen und überlegte, dass wir uns im letzten Jahr nur wenige Male gesehen hatten. Seufzend zog ich die Jacke enger um mich, um die Post aus dem Briefkasten zu holen. Da fiel mein Blick auf drei tapfere Blümchen, die sich hoffnungsvoll der hervorblitzenden Sonne entgegenstreckten. „Die ersten Schneeglöckchen!“, freute ich mich. „Jetzt wird’s bald Frühling!“

Später saß ich an diesem ganz normalen Tag mit einer Bekannten im Wohnzimmer, als ein großer Blumenstrauß geliefert wurde, flankiert von einer Schachtel Pralinen und einem kleinen Deko-Pokal, auf dem: „Beste Mama der Welt“ stand. „Heute ist doch gar nicht Muttertag!“, meinte meine Bekannte. „Oder hast du Geburtstag? Hab ich was vergessen?“ Ich erzählte ihr, dass mein Sohn Daniel für seine Geschenke gerne unübliche Zeitpunkte wählte, um den Überraschungseffekt auch voll auszunutzen. Und obwohl ich an diesem Tag nicht Geburtstag hatte, fühlte ich mich ein bisschen so. Plötzlich grübelte ich auch nicht mehr darüber nach, warum Berlin so weit weg war.

Geht es Ihnen auch so, dass manchmal gar nicht viel nötig ist, damit das halbleere Glas auf einmal doch mindestens halbvoll ist? Schon Anfang Januar werden die ersten bunten Tulpen angeboten und sind immer sofort ausverkauft, weil sie in den vom Weihnachtsschmuck leergeräumten Wohnungen ein Symbol für den heiß ersehnten Frühling darstellen. Kaufen Sie sich ein paar! Noch besser: Kaufen Sie ein paar mehr und verschenken Sie ein Sträußchen an die Nachbarin! Oder wollen Sie einen schönen Blumenstrauß gewinnen? Auch gut! Nehmen Sie an der Verlosung Teil – und wenn Sie Glück haben, viel Freude damit! Aber ob es jetzt gekaufte, geschenkte oder gewonnene Blumen sind: Die Vorfreude auf den Frühling zeigt, wie die Schneeglöckchen, das Licht einer nach vorne gerichteten Hoffnung, die jeden trüben Tag erhellt, wie ein altes Sprichwort sagt:
„Vorfreude ist die schönste Freude!“



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Ruth Hanke